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Gesunde Haare: Unser Step-by-Step Programm

Gesunde Haare: Frau mit langen braunen Haaren
© Dmitry Tsvetkov / Shutterstock
Mehr Volumen? Ganz viel Glanz? Kein Problem! Für gesunde Haare machen wir einiges. Hier kommt das Fitnessprogramm für schöne, gepflegte und gesunde Haare.

Gesunde Haare: Lifting für den Ansatz dank Talgproduktion

Haare haben ihren natürlichen Conditioner: Gleich mehrere winzige Talgdrüsen sind um jede Haarwurzel versammelt. Die produzieren normalerweise genauso viel Fett, wie das Haar braucht, um geschmeidig und glänzend zu bleiben. Dennoch: Manchmal reicht es leider nicht, sich auf die Natur zu verlassen – die Haare sind stumpf, ohne Volumen und brauchen Unterstützung, um wieder gesund und glänzend zu wirken.

Im Winter macht das Haar schlapp

Im Winter scheint das Verhältnis besonders aus dem Gleichgewicht geraten zu sein, die Ansätze wirken fettig, das Haar selbst ziemlich trocken... Die Ursache: Unter der Mütze fängt man an zu schwitzen, die Kopfhaut produziert mehr Talg, die Haare machen schlapp. Alles, was gesunde Haare jetzt wieder in Schwung bringt, ist willkommen.

Shampoos (und leichte Conditioner) mit Kräuterextrakten, zum Beispiel mit Rosmarin, Lavendel, Menthol oder Fruchtauszügen, machen (durch ihren Duft) wieder einen klaren Kopf. Sie regulieren nach und nach den Fetthaushalt, ohne dass die Kopfhaut ausgelaugt wird, und sorgen für gesunde Haare.

Unsere Tipps:

  • Pflanzenextrakte adstringieren, das heißt, sie ziehen die Kopfhaut leicht zusammen, genauso wie übrigens auch eine Essigspülung (eine kleine Tasse Apfelessig auf einen halben Liter Wasser).
  • Bei fettiger Kopfhaut und trockenen Spitzen: Conditioner nur in die Spitzen kneten und nicht bis an die Kopfhaut auftragen.

Gesunde Haare: Styling, das auch pflegt

Alles, was das Haar austrocknet (zum Beispiel zu viel Alkohol im Styling-Produkt), macht es brüchig. Gut, dass sich immer mehr Hersteller auf strapaziertes Haar einstellen. Sie bieten Styling-Produkte an, die Pflegestoffe, Glanzmacher und Festiger geschickt kombinieren. Neben schnell wirksamen Haarglättern wie Silikonölen stecken viele natürliche Zutaten in Styling-Sprays und -Cremes: Avocado-Öl, Getreide- und lichtschützende Reiskleie-Extrakte, Fruchtwachse...

Und jetzt haben die Hersteller auch Seidenbestandteile (in Spray- und Cremeform) fürs Styling entdeckt. Die Extrakte umhüllen das Haar, legen die Schuppenschicht an, machen es leichter kämmbar und schützen es. 

Gesunde Haare: Spezialfall empfindliche Kopfhaut

Es juckt, und später rieselt's; gerade im Frühling kann die Kopfhaut wegen der Klima-Umstellung Probleme machen. Aber auch Stress, häufiges Waschen und tägliches Föhnen reizen die Haut und trocknen sie aus - sie schuppt. Nicht immer hilft ein Schuppenshampoo, das die Verhornung stoppen und die Hautfunktionen regulieren soll. Zunächst gilt: Wer sensible Kopfhaut hat, sollte mit Shampoos sparsam umgehen.

Ein (Psycho-)Trick für passionierte Schaumschlägerinnen: Shampooschaum statt Gel - spart automatisch an der Menge, weil's auf Knopfdruck sofort prächtig schäumt. Ideal sind auch milde Shampoos mit Hautberuhigern: zum Beispiel Aloe vera oder entzündungshemmender Süßholzwurzelextrakt, Haferextrakt oder Kamillenöl.

Wichtig: Styling-Produkte und auch Conditioner, wenn möglich, nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen. Es sei denn, es handelt sich um spezielle Haar- und Kopfhautpflege mit ausgleichendem Panthenol.

Übrigens: Trockene, gereizte Haut ist anfällig für Keime und Bakterien. Sind nach etwa zwei bis vier Wochen die Schuppen nicht verschwunden, am besten einen Termin beim Hautarzt machen. 

Haarausfall: kein Grund zur Panik

Erklären können es sich selbst Experten nicht, aber in jahreszeitlichen Wechselphasen gehen bei vielen Frauen mehr Haare aus als sonst im Jahr. Dabei befinden sich ca. 85 Prozent der über hunderttausend Haare in der Wachstumsphase. Zwischen drei und sechs Jahren sind sie so fest in der Kopfhaut verankert. Danach erst fallen sie nach und nach aus; im Schnitt bis zu 100 pro Tag.

Je älter der Mensch wird, desto kürzer währt auch die Wachstumsphase. Aber sie lässt sich verlängern: durch eine Kopfhautkur nach jeder Haarwäsche mit 1,5-prozentigem Aminexil, das in die Kopfhaut massiert wird.

"Die Durchblutung der Kopfhaut und der Stoffwechsel der Haarwurzel nehmen zu. Das wiederum verlängert die Wachstumsphase", erklärt die Hautärztin und Haarspezialistin Dr. Kirsten Wiese aus Hamburg. "Außerdem hält dieser Wirkstoff auch die Kollagenfasern in der Kopfhaut elastisch. Die Haarwurzeln würden sonst vernarben, und nie wieder könnte ein Haar nachwachsen."

Wir erklären euch in unserem Artikel "Was hilft bei Haarausfall" ausführlich, was ihr tun könnt, um den Haarverlust zu stoppen und warum Kuhspucke gegen Haarausfall hilft.

Haarwachstum: Das kannst du tun

Natürlich lässt sich auch ganz viel über das Thema Ernährung steuern. Wie ihr euer Haarwachstum anregen könnt, verraten wir euch, wie ihr lange Haare schneller wachsen lassen und Spliss vorbeugen könnt. Außerdem kennen wir 20 Lebensmittel für schöne Haut und glänzendes Haar!

Gerade bei kreisrundem Haarausfall wurde der Zusammenhang zwischen Zinkmangel und Haarausfall mehrfach bestätigt. Bei einem ausgeprägtem Mangel kann es passieren, dass auch andere Behandlungsmethoden gegen Haarausfall nicht anschlagen. Zink fördert nicht nur das gesunde Wachstum der Haare, es sorgt auch dafür, dass die Haare fest in der Kopfhaut verankert sind. Vitamin B (zum Beispiel in Feldsalat, Hühnchen, Sesamsaat enthalten) und Eisen (in Nüssen, Spinat, Rucola, Erbsen) sind ebenfalls wichtig für gesunde Haare. 

Gesunde Haare: Styling-Tipps für mehr Volumen

Auch bei überschulterlangen Haaren ist der perfekte Volumenschnitt stufig - und kann vom Friseur so geschnitten werden, dass das Haar schön ineinander fällt. Sind alle Haare gleich lang, zieht die Schwerkraft sie einfach nur stracks nach unten. Wir zeigen dir die schönsten Ideen für einen Stufenschnitt.

  • Ein (optischer) Trick sind helle Strähnchen: Der Kontrast macht die Frisur sofort lebendiger. Und weil Haare blondieren die Haarstruktur immer etwas aufraut, fettet das Haar nicht so schnell nach. Dieser Volumentrick ist aber nur was für gesundes Haar!
  • Die beste Föhntechnik: Strähne für Strähne über eine dicke Rundbürste nach oben halten und gegen die Wuchsrichtung föhnen; mit Kaltluft jeden Föhngang abschließen. Und bei trockener Kopfhaut, die die Föhnluft schlecht verträgt? Nach dem Waschen einen Styling-Schaum einkneten und das fast trockene Haar auf dicke Volumenwickler drehen, trocknen lassen und nur kurz überbürsten.
  • Der Express-Tipp: Haare kopfüber werfen, Ansatz mit Haarspray einsprühen, in Form schütteln, fertig!

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